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| Welches sind
die wichtigsten Lebensthemen? Glück ist wohl eines (daher gibt es
das Glücksarchiv), Liebe ist wohl ein anderes wichtiges,
und daher gibt es neu die Webseite liebewohl.de:
Alles zu den Themen Liebe, gelingende Partnerschaft, sich verlieben,
Krisen bewältigen, sich trennen, Single sein. |
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Epikur: Glück ist Unerschütterlichkeit und körperliche
Gesundheit
Epikur
(341-271 v.C.) sieht den Menschen ausschließlich als Teil der
Natur. Geist und Seele sind nichts anderes als
"Ausdünstungen" des Körpers. Mit dem Tod des
Körpers vergeht auch alles Geistig-Seelische und vor den
Göttern brauche man sich nicht zu fürchten, da es sie nicht
gibt. Das Glück des Menschen liege darin, dies einzusehen und
sein Leben der Ausbildung der seelischen
"Unerschütterlichkeit" und der Gesundheit des eigenen
Körpers zu widmen. Dies ist das einzige Glück des Menschen.
Thomas Hobbes: Glück heißt den Begierden folgen
Hobbes
(1588-1697) ist vor allem Materialist und behauptet über den
Menschen dreierlei:
- Der Mensch ist unfrei, auch wenn er sich frei fühlt.
- Er wird von unbekannten Motiven geleitet.
- Trotzdem ist die Vernunft das einzige Mittel, dieser
Misere zu begegnen.
Glück ist - wie schon bei Descartes - nicht rational zu
fassen. Nach Hobbes Beobachtungen nennt der Mensch sich
glücklich, der eine Begierde nach der anderen stillt. Dieses
begehrliche Glücksstreben muss durch einen rational
begründeten Gesellschaftsvertrag reguliert und eingedämmt
werden.
John Locke: Glück ist ein Höchstmaß an Vergnügen
Locke
(1632-1704) gilt als Begründer der neuzeitlichen Empirie und
geht davon aus, dass der Mensch innerlich leer ist. Alles
Wissen, was er zum Leben braucht, wird nur durch die Sinne
abstrahiert und regt so das Denken an. Freiheit, Gleichheit und
Gerechtigkeit sind ihm nicht von Natur aus eigen, sondern
müssen durch eine Staatsverfassung geregelt werden. Glück ist
eine private Angelegenheit und umfasst alles, was möglichst
viel Vergnügen hervorruft.
David Hume: Glück ist, was allen nützt.
Hume
(1711-76) ist wie Locke Empiriker und teilt dessen Menschenbild.
Er erklärt jede Art von normativer Begründung einer Ethik für
unmöglich und schlägt statt dessen vor, den Wert von
Handlungen nach deren Nutzen zu beurteilen. Da Glück des
Einzelnen lediglich Ausdruck subjektiven Empfindens ist, kann es
zum Glück für andere erst werden, wenn es allen nützt. Auf
diese Überlegungen bezog sich später auch die
Nationalökonomische Theorie Bentham's.
(Autorin: Monika Wirthgen)
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"Zusammenfassung" |
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