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| Welches sind
die wichtigsten Lebensthemen? Glück ist wohl eines (daher gibt es
das Glücksarchiv), Liebe ist wohl ein anderes wichtiges,
und daher gibt es neu die Webseite liebewohl.de:
Alles zu den Themen Liebe, gelingende Partnerschaft, sich verlieben,
Krisen bewältigen, sich trennen, Single sein. |
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In der deutschen Sprache
wird der Begriff "Glück" in zwei sehr
unterschiedlichen Bedeutungen gebraucht:
- Glück im Sinne von "Glück haben"
- Glück im Sinne von "Glück empfinden"
Glück haben
Glück haben heißt, durch einen (glücklichen) Zufall
begünstigt zu sein (englisch: luck).
Beispiele dafür sind: durch Zufall beim Lotto, Roulette oder
einem sonstigen Glücksspiel gewinnen; durch Zufall einen
Vorteil erlangen (z.B. im Supermarkt an der
"schnellsten" Kasse anstehen); durch Zufall einen
Nachteil vermeiden (z.B. von einem Unfall verschont werden)
Das zufällige Glück ist für das Glücksarchiv kein
Thema.
Glück empfinden
Das Empfinden von Glück ist sowohl ein Gefühl, als
auch ein Zustand, in dem sich eine Person befindet und
der sich durch ein allgemeines, oft unbewussten Wohlbefinden
auszeichnet. Entscheidend sind dabei nicht die objektiven
Tatsachen, sondern das subjektive Erleben der betreffenden
Person. Glücksforscher verwenden deshalb statt des Begriffes
"Glück" eher den Begriff "Subjektives
Wohlbefinden".
"Glück empfinden" hat also zwei mögliche
Varianten:
-
"Glück empfinden" können wir während einer kurzen
Zeitdauer (wir erleben einen Glücksmoment, englisch:
pleasure)
Beispiele: Sex haben; etwas Gutes essen; mit Freunden
zusammen sein; eine wichtige Sache erfolgreich abschließen.
-
"Glück empfinden" kann ein dauerhaftes
Gefühl sein (im Glück leben, englisch: happiness).
Beispiele: Mit dem Leben zufrieden sein; viele
Glücksmomente erleben.
Andere Begriffe
Anstelle des Begriffes "Glück" (im Sinne von
"Glück empfinden") oder im Zusammenhang damit werden
oft auch die folgenden Begriffe gebraucht:
Dass der Begriff "Glück" (im Sinne von
"Glück empfinden") sehr verschieden verstanden werden
kann, liegt wohl auch daran, dass unterschiedliche
Fachrichtungen sich mit seiner Klärung beschäftigen
Psychologie
Die Psychologen definieren Glück u.a. als die Empfindung der
absoluten Harmonie unseres Bewusstseins. Wir gehen in unserem
augenblicklichen Tun auf, alles um uns herum einschließlich der
Zeit verschwimmt und spielt keine Rolle mehr. (Mehr dazu unter "Glücklich
sein" und "Flow".)
Philosophie
Die Philosophen beschäftigen sich schon lange mit der Frage:
"Was ist Glück". Für manche Philosophen ist z.B. die
Glückseligkeit der Zustand vollkommener Befriedigung,
vollkommener Wunschlosigkeit, ein Ideal, dessen Verwirklichung
durch sinnvolles Wirken und Zusammenwirken erstrebbar ist,
solange bis der einzelne Mensch sein Maß gefunden hat.
Es gibt allerdings innerhalb der Philosophie noch etliche
weitere Definitionen von Glück. (Mehr dazu unter "Philosophie
und Glück".)
Medizin / Neurobiologie
Medizinisch bzw. neurobiologisch betrachtet sind es die
Botenstoffe Dopamin und Serotonin, die Glücksgefühle
auslösen. Der menschliche Körper schüttet diese Botenstoffe
in unterschiedlichen Situationen aus, z.B. beim Sport. Aber auch
z.B. Schokolade führt dazu, dass auf Umwegen im Körper der
Glücksbotenstoff Serotonin entsteht. Die Botenstoffe
transportieren die Botschaft "Sei glücklich" per
Nervenzellen zum Gehirn. Entsprechende Drogen können ebenfalls
diese Botschaft transportieren, machen jedoch abhängig.
Empirie
Eine weitere Definition des Begriffs "Glück"
ergibt sich, wenn nach dem Alltagsverständnis gefragt wird.
Befragte definieren Glück als
- Erfüllende zwischenmenschliche Beziehungen
- Zufriedenheit mit dem Leben
- Selbstvertrauen, Individualität
- Freuden
- Erfolg
- Freiheit, Unabhängigkeit
- Gesundheit
- Abwesenheit von Unangenehmem
- Frieden, Harmonie
- Wohlbefinden, gutes Gefühl
- Aktivitäten, Hobbies
- Weiterentwicklung, Produktivität
- Entspannung, Ruhe
- Naturgenuss
Etymologie / Sprachwissenschaften
Sprachwissenschaftler finden als Herkunft des Wortes
"Glück" ab dem 12. Jahrhundert die Worte
"Gelucke" im Mittelniederdeutschen und
"Gelücke" im Mittelhochdeutschen. Beide Worte kommen
vom Verb "gelingen", das sich vom Wort
"leicht" ableitet. Glück ist demnach ursprünglich
also das Gelungene, das leicht Erreichte oder der günstige
Ausgang eines Ereignisses. (Mehr dazu unter "Etymologie
des Begriffs "Glück")
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Psychologie:
Medizin / Neurobiologie:
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