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| Welches sind
die wichtigsten Lebensthemen? Glück ist wohl eines (daher gibt es
das Glücksarchiv), Liebe ist wohl ein anderes wichtiges,
und daher gibt es neu die Webseite liebewohl.de:
Alles zu den Themen Liebe, gelingende Partnerschaft, sich verlieben,
Krisen bewältigen, sich trennen, Single sein. |
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Sucht man nach
Forschungsergebnissen und Erkenntnissen der Psychologie zum
Thema "Glück", so stellt man fest: Standardwerke
der Psychologie, z.B. das "Psychologische Wörterbuch"
von Dorsch oder "Kindlers Psychologie des 20.
Jahrhunderts" enthalten keine Einträge zum Stichwort
"Glück".
Eine Untersuchung des Glücksforschers David Myers zur Anzahl
bestimmter Artikel in den "Psychological Abstracts"
aus den Jahren 1987 bis 2000 ergab 70.856 Artikel über
"Depressivität (Depression)", 57.800 Artikel über
"Angst (Anxiety)", 8.072 Artikel über "Ärger
(Anger)", aber nur 5.071 Artikel zu
"Lebenszufriedenheit (Life Satisfaction)", 2.958
Artikel zu "Glücklich sein (Happiness)" und 851
Artikel zum Thema "Freude (Joy)".
Der Schwerpunkt der psychologischen Forschung liegt also ganz
eindeutig darauf, was uns unglücklich macht und nicht darauf,
was uns glücklich macht. Des weiteren wird in der Psychologie
der Begriff "Glück" eher selten gebraucht,
stattdessen sprechen die Forscher häufiger von
"Zufriedenheit", "Wohlbefinden",
"Sinn", "Freude",
"Positiverfahrungen", "Lust" oder
"Erfolg".
Im Folgenden wird (dennoch) versucht, die Forschungsgebiete,
Konzepte, Erkenntnisse, Ergebnisse und Therapien der
psychologischen Glücksforschung darzustellen. Die Artikel
erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und basieren zum
großen Teil auf den Ausführungen von Philipp Mayrings Buch "Psychologie
des Glücks". Dort sowie in neuerer Literatur aus dem
Forschungsbereich "Positive
Psychologie" finden sich weitere Details.
Zitat
"Eines der seltsamsten, am wenigsten interpretierbaren
Symptome unserer Zeit ist die Negierung der Psychologen von
Glück, jenem inneren Zustand, den Plato, Aristoteles und fast
alle wichtigen nachfolgenden Denker als das höchste für den
Menschen erreichbare Gut annehmen."
(Murray & Kluckholm: Outline of a conception of personality) |
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