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| Welches sind
die wichtigsten Lebensthemen? Glück ist wohl eines (daher gibt es
das Glücksarchiv), Liebe ist wohl ein anderes wichtiges,
und daher gibt es neu die Webseite liebewohl.de:
Alles zu den Themen Liebe, gelingende Partnerschaft, sich verlieben,
Krisen bewältigen, sich trennen, Single sein. |
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Positives Denken
(nicht zu verwechseln mit "Positiver
Psychologie") geht von der Annahme aus: "Wer
Erfolg erwartet, der bekommt Erfolg. Wer Misserfolg erwartet,
der bekommt Misserfolg". Ziel des positiven Denkens ist,
durch Autosuggestionen das Bewusstsein und Unterbewusstsein zu
beeinflussen. Durch die sog. "self-fulfilling
prophecy", die "sich selbst erfüllenden
Prophezeihung", soll positives Denken auch zu positiven
Effekten führen. Ausgegangen wird von der Vorstellung, der
Mensch sei programmierbar und es gebe für alle Menschen die
eine "richtige Programmierung".
Vertreter des Positiven Denkens und damit verwandter Themen
sind u.a. Dale Carnegie, Joseph Murphy, Erhard Freitag, Oscar
Schellbach, Napoleon Hill, Norman Vincent Peale, Anthony
Robbins, Brian Tracy, Tom Peters, Vera F. Birkenbihl oder auch
Jürgen Höller.
Schon
1921 gründete Oscar Schellbach das "Institut für Mentalen
Positivismus", bot sog. "Seelephonie-Platten" an
und schrieb das Buch "Mein Erfolgs-System", das
beworben wurde mit den Worten: "Auch Sie können Glück
finden und erfolgreich werden! Sie müssen nur jene einfachen
Regeln befolgen, die Ihnen dieser Bestseller der deutschen
Erfolgsliteratur aufzeigt (...). Dieses in 300.000 Exemplaren
verbreitete Buch behandelt das positive Denken in Theorie und
Praxis. Es kann auch Ihnen helfen, sich von Krankheit, Kummer
und Sorgen zu befreien und ebenso glücklich wie erfolgreich zu
werden". Ähnliches verspricht z.B. auch das Buch
"Sorge Dich nicht, lebe!" von Dale Carnegie.
Die Methode des "Positiven Denkens" wird von vielen
Wissenschaftlern kritisiert. Dabei wird nicht in Frage
gestellt, dass eine positive und optimistische
Einstellung tatsächlich glücklich machen kann und daher
wünschenswert ist. Hinterfragt wird jedoch die Wirksamkeit der
Methodik des Positiven Denkens sowie das zugrundeliegende
Menschenbild.
Martin Seligman
schreibt dazu in seinem Buch "Der
Glücks-Faktor": "Positives Denken besteht oft
darin, sich Dinge einzureden wie «Jeden Tag, in jeder Weise,
geht es mir besser und besser» und das auch - ohne jeden Beweis
oder trotz dagegensprechender Beweise - zu glauben. Wenn Sie an
solche Sprüche wirklich glauben können - bravo! Der Punkt geht
an Sie. Vielen gebildeten und in kritischem Denken geschulten
Menschen gelingt diese Art der Selbstüberhöhung jedoch
nicht."
Negativ bewertet wird darüber hinaus der Ansatz, eine
"mechanische" Bewußtseinsprogrammierung sei möglich
oder sinnvoll, ohne dass die Persönlichkeit des einzelnen
Menschen berücksichtigt wird. |
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